Druckschrift 
2 (1818)
Entstehung
Seite
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Vorrede.

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wir den wahren Zusammenhang aller Erscheinungenin einem leichten Gesetze darstellen wollen: so ist esDoch sehr nörhig, daß wir im Anfänge unserer For-schungen uns jedes Schrittes deutlich bewußt wer-den, daß wir uns klar vorstellen, was uns zur Er-reichung des Zieles führen soll und geführt har, unduns üben, die in der Natur der Sache liegendenUmstände so zu erwägen, daß aus ihnen auch dieentferntem Erfolge erkannt, und, wo möglich, dieGesetze, von denen sie abhängen, aufgefunden wer-den. Zu diesem Zwecke nun scheint mir für denAnfänger ein solches Buch sehr nützlich, welches,wie ich es hier zu leisten gesucht habe, an die leichte-sten Lehren der Arithmetik, Geometrie und Trigo-nometrie die Lehrsätze der Mechanik anknüpft, dasalle diese Lehrsätze Ln klaren Worten aussimcht undsich sogar nicht scheuet, oft die Sprache der Unge-lehrten zu reden, um selbst da, wo sich bis zu deneinfachen Hauprgesetzen nicht durchdringen läßt, dochdie Betrachtungen vollständig anzudemen, die mananstellen muß, um zu Resultaten zu gelangen.

Wenn man so den ganzen Zusammenhang derErscheinungen übersehen, wenn man die Gesetze ihrergegenseitigen Abhängigheit aufgesucht hat: so ent-steht fast von selbst das Bedürfnis, mit Hülfe voll-kommnerer Vorkenntniffe auch in Rechnungsformclndie Resultate auf die leichteste Weise darzustellcu;und wer mit den Principien der Differentialrech-nung bekannt ist, fängt von selbst schon an zu be-merken, wie nützlich ihm die Anwendung derselbenhier werden könnte. Um nun hier den Leser bei derersten Anwendung der Analysis auf den rechten Wegzu leiten, um ihm an einigen Beispielen zu zeigen,