4. Ab. V.Gl.d.Kr.,w.aufvcrsch.Punctee.Körp.w.rc. ?r
für jede dieser Richtungen den Mittelpunct aller nach ihrwirkenden Kräfte. Hat man diesen und die Summe dernach der einen Richtung wirkenden Kräfte —gefunden: so muß sie — » sein, wenn das Gleichgewichtbestehen soll, denn die auf diese Richtung senkrecht wir-kenden Kräfte können die nach jener Richtung wirkendenKräfte nicht aufheben. Aus eben dem Grunde muß dieSumme der nach der zweiten auf jene senkrechte Richtungwirkenden Kräfte — k-j-IV-s-IV', die wir uns im Mit-telpunkte dieser Kräfte vereinigt denken, — o sein; undeben das gilt für die Summe der nach der dritten Rich-tung, senkrecht gegen jene beiden wirkenden Kräfte.
'Wären einige dieser Summen oder alle nicht gleichNull: so crgiebt sich aus den Summen der nach jenendrei Richtungen wirkenden Kräfte und aus der Lage derMittelpunctc der Kräfte, wie man den Körper unter-stützen oder mit Hülfe neu angebrachter Kräfte im Gleich-gewichte erhalten müßte.
§. i2g. Im Allgemeinen kann der Mittelpunkt dernach der crstercn Richtung wirkenden Kräfte verschiedensejn von dem der Kräfte nach der zweiten Richtung, unddieser wieder verschieden von dem der Kräfte nach derdritten Richtung. Träfe eS sich aber, daß sie alle zu-sammen fielen: so brauchte man nur diesen einen Punctdes Körpers gehörig zu unterstützen, um den Körperganz in Ruhe zu erhalten.
Da wo sich dieses Zusammenfallen der Mittelpunkteder Kräfte nicht ereignet, ist es nicht möglich, daß derKörper durch Unterstützung eines einzigen Punktes inRuhe erhalten werde.
Lägen die drei Mittclpuncte der Kräfte in gradcr Li-nie : so brauchte man nur diese grade Linie in zwei Punk-ten zu unterstützen, um das Gleichgewicht zu erhalten.
§.129. Aufgabe. Die Ebne auf welchein O eine Kraft — ? nach senkrechter Richtung drückt,ist in den drei Punkten L, 0 unterstützt; man suchtden Druck, welchen jeder dieser Pnnctc leibet.