Druckschrift 
1 (1817)
Entstehung
Seite
70
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7o I.THeil. Die Gesetze des Gleichgewichts fester Körper.

wirken, deren Entfernungen von der Axe ---a, s", u"sind, und cs entspringen aus ihnen die Kräfte sl,

O" nach der ersten; ft, ft", ft." nach der zweiten;L. L", S" nach der dritten Richtung, so muß die gehöriggenommene dumme derProducte g 8-s-a 5 "-s-a" 5 "o,sein, wenn das Gleichgewicht bestehen soll.

Der Druck auf die Axe müßte hier auf ähnliche Art,wie in der vorigen Auflösung bestimmt werden.

Dritte Auflösung. Man nehme wieder die inder vorigen Auflösung erwähnte, auf lkö senkrechte Ebnean; ziehe nun aber in derselben zwei auf einander senk-rechte Linien. Mqn zerlege nun (§. 6g.) jede Kraft--- ft in drei, diesen drei Richtungen parallele Seiten-kräfte. Die erste wird so wie vorhin sich erge-hen, die zweite mag kl, die dritte V heißen, undtz", kl", V"; kl", V" bei den übrigen Kräften das-selbe bedeuten,

Mau kann nun alle unter sich parallel wirkendenKräfte <^> ()", cz" sich als im Mittelpunkte dieser Kräftevereinigt vorstellen. Eben so kann man die Summe derkl, kl", kl" als in dem Mittelpunkte dieser Kräfte ver-einigt betrachten, und auch V, V", V" sich auf ähnlicheWeise vereinigt denken. Soll dann das Gleichgewichtbestehen; so muß die Summe der Momente der aus kl,kl", kl" und aus V, V", V" entstehenden Kräfte ver-schwinden. Der gesammte Druck auf die Axe aber wirdbestimmt, wenn man die Lage jener Mittelpuncte derKräfte gefunden hat, und nach den porigm Regeln ver-fahrt.

§, 127, Aufgabe. Auf verschiedene Puncte einesganz freien Körpers wirken Kräfte nach gegebenen Rich-tungen ; zu bestimmen, ob dieser Körper in Ruhe bleibt,oder welcher Kräfte es noch bedarf, um ihn im Gleich-gewichte zu erhalten.

Auflösung. Man zerlegt am besten, wie §. 12 6,dritte Aufl. die Kräfte in drei Seitenkräfte, dreien gege-benen auf einander senkrechten Linien parallel, und sucht