r.Abschn. Von d. Abmessung d. im Gleichgw.erh. Kr. s
Diese Kraft wird also eben den Druck oder Zug auS-zuüben im Stande sein, wie das Gewicht des Körpers.
H. 21. Bemerkung. Da es also möglich scheint,andre Kräfte mit Gewichten ins Gleichgewicht zu brin-gen und es ferner möglich ist, diese Gewichte selbst gegeneinander abzumessen: so werden wir uns der Gewichtemit Vortheil bedienen können, um den Druck abzumes-sen, welchen Kräfte ausüben, die im Gleichgewichte er-halten werden.
§. 22. Wir betrachten daher die Gewichte, derenEinheit ein Pfund, Loch u. s. w. von gewissen bestimm-ten Massen hergenommen ist, als Maaß der imGleichgewicht erhaltenen Kräfte selbst. Denn diesedürfen wir als ihren Wirkungen, das ist, als dem aus-geübten Drucke proportional ansehen.
§.2z. Erfahrung. Der Druck oder Zug, den eineim Gleichgewicht erhaltene Kraft ausübt, ist einerlei, siemag, in welchem Punctc ihrer Richtungslinie man will,an einem festen Körper angebracht sein.
Wenn das Gewicht ^ (Fig. i.) unmittelbar beiauf der horizontalen Ebne ruhet: so leidet diese einen ge-wissen Druck. Ruhete eben das Gewicht ^ (Fig. 4.)auf einem vcrtical stehenden Stabe: so litte der Punct 6(wenn wir auf das Gewicht des Stabes nicht sehen) ebenden Druck, wofern, wie vorausgesetzt worden, die Rich-tung des Stabes mit der Richtungslinie der Schwereübereinstimmt.
Eben so wenn (Fig. 5.) ein fester Körper ist,auf welchen nach entgegen gesetzten Richtungen LO, LO»die in grader knie liegen, gleiche Kräfte wirken: so hal-ten diese Kräfte einander im Gleichgewichte, sie mögenan der Oberfläche in 6 und L, oder irgendwo in derMitte in dem gemeinschaftlichen Angriffspunkte 1? ange-bracht sein.
§. 24. Erfahrung. Nicht alle Körper haben beigleicher körperlicher Größe oder Volumen ein gleiches
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