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1 (1817)
Entstehung
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8
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8 I. Thcil. Die Gesetze des Gleichgewichts fester Körper.

§.14. Erklärung. Der Druck, welchen einKörper vermöge seiner Schwere auf eine, sein Fallengänzlich hindernde Ebne ausübt, heißt des KörpersGewicht.

§. iz. Erfahrung. Völlig gleiche Körper übenjeder einen gleichen Druck oder Zug (H.7.) auf die sie un-terstützende Unterlage, oder auf den Faden, der sie trägt,aus.

§. 16. Zwei solche gleiche Körper vereinigt gebenfolglich den doppelten Druck, und hieraus erhellt, wieeine Abmessung des Druckes oder Zuges, welchen ver-schiedene Körper ausüben, wohl denkbar sei.

§17. Erfahrung. Die Richtungen der Schweresind an Orten, die einander nahe liegen, parallel. DieseRichtungen sind allemal senkrecht auf die ebne Oberflächestillstehender Gewässer, und wir müssen sie daher betrach-ten, als überall senkrecht auf die eigentliche Oberflächeder Erde. Da diese Oberfläche sehr nahe kugelförmig ist,so sind die Richtungen der Schwere eigentlich nicht paral-lel, sondern schneiden sich im Mittelpuncte der Erde;diese Neigung gegen einander ist aber wegen der beträcht-lichen Größe der Erde in nahe liegenden Puncten nichtbemerkbar.

§. 18. Frei fallende Körper folgen dieser Richtungder Schwere. Körper, welche an Fäden frei herab hän-gen , ziehen die Fäden nach eben dieser Richtung herab.

§. ig. Erklärung. Diese Richtung heißt dievertikale oder l 0 threchte; sie steht senkrecht auf derHorizontal - Ebne jedes Ortes, welche folglichparallel ist mit der die Kugelfläche an dem Punkte, wodie Verticallinie ihre Oberfläche trifft, berührenden Ebne(Geom. §. zdz.)

§. 20. Lehrsa tz. Wenn ein schwerer Körper durcheine der Richtung der Schwere grade entgegen wirkendeKraft im Gleichgewichte erhalten wird: so ist diese Kraftdem Gewichte des Körpers gleich. Beweis. §. 4.