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Erinnerungen an wichtige Momente bey Steuerkatastermessungen
Entstehung
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Nachricht

Ucbcr meine Verhältnisse zur statistischen Anstalt in Wien.

V^eitdcm tze. österreichisch-kaiserliche Majestät, meinen a. u. Antrag,zur Errichtung eines statistischen Bureau, durch allerhöchste, von Romunterm io. April d. 2 . erlassene Resolution zu genehmigen, und dieseneuerrichtcte Anstalt» mit Ihrem StaatLrathe zu vereinigen geruhten —haben sich bis diese Stunde sehr viele Personen des Inn- und Auslandes,an mich gewendet: theils mit Ansiellungsgesuchen, theils um Auskünfte —und Letzteres ist sogar von öffentlichen Behörden geschehen, welchen blö-der neuerlich erlassene allerhöchste Befehl zur Kenntniß kam: daß sichsämtliche Hofstellen mit dem Chef dieser Anstalt (der nicht zugleich ge-nannt wurde) durch Notenwechsel in Correspondcnz zu setzen hätten, dasolche glaubwürdig hielten, daß der Schöpfer des statistischen Büreau, auchzugleich sein Vorstand und Geschäftsleiter seyn müsse.

Da die Zahl dieser Zuschriften zu groß ist, um sie einzeln beantwor-ten zu können — sich auch täglich noch vermehrt, und mir selbst lästigwird, so sehe ich mich veranlaßt, diesem Jrrthum durch die öffentliche Be-kanntmachung zu begegnen: daß ich zwar bereits im Jahre itzio durchden verstorbenen Herrn Finanzminister Grafen von Odoncl, zum Entwürfeeines für die Zwecke der Hofkammer berechneten Planes zur Errichtungeines statistischen Büreau aufgcfordert wurde, und diesen Auftrag auchwahrscheinlich zur allerhöchsten Zufriedenheit erfüllt haben muß, da meineHauptidee, zum Lhcil in meinen eigenen Ausdrücken, in dem allerh.Handschreiben von Baden am 8ten Üuly 1810 an den damaligen Hofkam-merpräsidentens Stellvertreter Grafen (jetzt Fürsten) LosiLrx rcassumirtwurde: dann im Jahre 1816 eine neue Veranlassung erhielt, einenerweiterten und mehrere Zwecke zugleich.umfassenden Plan zu einem sta-tist. B. Er. kais. Maj. selbst zu unterlegen, welcher die zuerst erwähntea. h. Entschließung zur endlichen Folge hatte — ich jedoch unmittelbarvon der Einrichtung und dem gegenwärtigen Zustande des hiesigen stati-stischen Büreau bisher keine weitere Kenntniß habe, als in so weit ichdurch das a. b. Hofdekret -»I, No. 13516. vom Zosten April und Erhalt4 . Juny l. I. dahin ausdrücklich verständiget worden, „daß Se. Ma-jestät, die Errichtung einer topographisch - statisti-schcn Anstalt, und die Vereinigung derselben mita. h.Ihrem Staats rathe, zu beschließen geruhet; und inso weit es den weiteren Antrag, wegen der Mittelzur Bildung künftiger Diplomaten betrifft, densel-ben der bestehenden Studien - Revisionskommissionmitt heilen lassen, damit sic bey der Regulierung des