juridischen Studiums, davon den thunlichen Gebrauchmache."
Die meisten von den höchsten Hof- und die Landes - Behörden,welche mich durch volle zwanzig Jahre, nicht nur in Angelegenheiten be-rathen, die als wissenschaftliche Aufgaben meines Faches, blos von einemSachkundigen zu lösen möglich waren, sondern auch Begutachtungen undVorschläge in Sachen abverlangten, zu deren Beurtheilung aus ganz an-deren wissenschaftlichen Gebiethen, ihre Normen zu entlehnen sind, ha-ben bis Heute nachgesetztcn Lag damit fortgefahren, und die letzte Aner-kennung meiner dem Staate in einer langen Periode geleisteten nützlichenund wichtigen Dienste, deren mich erst unterm Ottober des Herrn Mi-nisters der auswärtigcnAngelegenheiten fürstl.Gndn. in einem sehr schmeichcl-haftenHandschreiben zu versichern geruhten, ist so wenig von den verschiedenzei-tig erhaltenen Handschreiben von 4 anderen Ministerien abweichend, daß ichdie bereits eingetretene Wirksamkeit eines statistischen ^»üreau's darausnicht erkennen kann. — Daß ich mich übrigens nicht ausdrücklich in ei-ner Angelegenheit näher erkundiget, die mich so nahe '-nzugehen scheinet,wird man meinem Zartgefühle zu guten halten. — 4
Ich habe mich auch noch nie über meine längst bestandenen Verhält-nisse im geringsten ausgesprochen, bis ich mich jetzt so vielseitig zur Bittegedrungen sehe, mich mit allen Zuschriften zu verschonen, in welchen vgnmir Dienste in Anspruch genommen werden » die ich nicht zu leisten ver-mag — und zeige zugleich an, daß sowohl meine ausführliche Abhandlungüber statistische Büreau's, ihre Geschichte, Einrichtungen und nöthigen For-men, als auch meine vollständige Biographie, wovon Sr. Majestät dur'chihre hiesige Landesregierung bereits imJahre 1817. einAuszug unterlegt wor-den, mit den beweisenden Belegen noch vor der nächsten Ostermesse in deckt -scher und französischer Sprache erscheinen. Wien am 2ten Novbr. 181h.
Joseph Marx Freiherr v. Liechtenstern.