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lei» gründlich erworbene Kenntniß und lebendige Anschau--ung der nothwendigen Formen des öffentlichen Lebens vor-bereitet seyn.
Die iLhatigkcit des Studirendcn muß zwischen stati-stischem Stoff und Form gleich gecheilt seyn; aber der Un-terricht ist am fruchtbarsten, wenn er sich über letztere vor-züglich ausdehnt. — Nicht bloß die Kenntniß ihrer Mate-rialien; nicht, daß man nur das aus anderen Wissenschaf-ten für sie entlehnte, gläubig übernommen und aufbewah-ret habe, — und daß man ihren Quellen sorgfältig nach-suche und aus ihnen den statistischen Stoff getreu sammle,genügt zur Vollendung des statistischen Studiums, — ^sondern Bekanntschaft mit ihrem ganzen Organismus undZwecken, den daraus abgeleiteten Lehrsätzen und ihren Fol-gerungen, — und Bekanntschaft mit den Gesetzen derfreycn Forschung und einer vergleichenden Prüfung allererhobenen Lhatsachen als statistischer Stoffe, macht erstihre Brauchbarkeit im ausseren Leben und Wirken möglich.Man irrt sich insbesondere gar sehr, wenn man die Kennt-riiß der Statistik auf dem leichten Wege eines desultorischenVerfahrens zu erlangen glaubt, wobey man heraus nimmt, !was gefallt, und liegen laßt, - was nicht gefällt,'' oder was ^
auch im eigenen Denken nicht ohne Anstrengung ergründetnnd begriffen werden kann. — Denn nicht minder, alsjede andere Wissenschaft, bedingt auch die Statistik eineausgedehnte Vorübung im Beobachten und Denken, weil ^