fthr verwickelt war ihr Abaabensysiem, um nicht einer viel-seitigen Kenntniß des Staats dabey zu bedürfen. Aberauch bey ihrer Kriegführung und in ihren Bündnissen be-rücksichtigten sie so viele Verhältnisse aus einem natürlichenInstincte, die der neuere Statistiker zur genauesten Wahr-nehmung dringend empfiehlt. — Das Princip ihrer Kriegs-kunst und die Einrichtung ihres ganzen Kriegswesens be-ruhte nicht bloß auf dem stählernen Arm, den ihnen Erzie-hung und angeerbt? Sitten gaben, sondern auch auf derUmsicht auf alle Verhältnisse des Landes, wo sie Kriegführten, und auf die Waffen und Kriegsvortheile ihrer Geg-ner. Kein anderes Volk vereinigte mit persönlicher Ta-pferkeit mehr Klugheit und Wahrnehmung aller politischenund Terrainverhältniffe, als die Römer. Die Exegese,welche Cicero seinem nosss i-empublicsur Nachfol-gen läßt, und was er zur Staatskunde fordert, spricht er inden Worten aus: «zuick Ksbesr militurn, guickvs-!eat sersrio quos respublrcs ksbvst socios,<;uo8 smicos, guos slipenckii arins etc. unddrückt dieses auch nicht unseren heutigen statistischen Begriffvollständig aus,, so beweißt es doch, daß er den Werth un-serer Wissenschaft zur Staatsregierung deutlich erkannt hat.
Doch nur durch die alerandrinische Schule geschahenunmittelbar die meisten Erweiterungen der Erdkunde, ob-schon auch sie ihren größten Fleiß und Eifer bloß auf denhistorisch-mathematischen Theil verwandte.