In diesen gehört nämlich neben der Anschauung de>in der Zeit bestehenden und zeitlich vorgefallenen, auch dieIdee, und als Mittel zwischen beiden, der Begriff als Aus-leger der Verhältnisse. Nur für einen festgestellten Zweckvereinigt, bilden sie die Wurzel, woraus der Stamm die-ser Wissenschaft selbst hervorwächst, und reife Früchte trägt.
Die Statistik kann eben so wenig durch das blosse Ob-jectivwerden in der Zeit, oder unter einer historischen Con-struction, richtig urkd vollständig begriffen werden, als ihrInhalt bloß für ein Aggregat fragmentarischer Sätze gel-ten kann, vielmehr bedingt sie zu ihrer Vollständigkeit undAnwendbarkeit ein gewisses organisches Verhältniß ihrereinzelnen Lheile, oder eine systematische Ordnung dersel-ben, welche den Theilvorstellungen Klarheit und Deutlich-keit, so wie der Totalvorstellung Gründlichkeit und Brauch-barkeit verschafft. — Aber eben diese Tendenz zur Praxis,wodurch sich die Statistik vor vielen andern Wissenschaftenauszeichnet, ist in Umfang, Gewißheit und Zweckmässig-keit unmittelbar von der Wissenschaftlichkeit derselben, undder Totalität ihres Inhalts abhängig. Daher haben soviele Versuche, Statistik zu lehren, mißglückt, und so mancheUnternehmungen zu ihrem Vortheil sind völlig unfruchtbargeblieben, weil man das Wesen der Statistik dabey ver-kannt hatte.
Die bestimmte Bezeichnung des Organismus dieserWissenschaft, so wie die Bemerkung ihrer Verschiedenheit