Druckschrift 
2 (1817)
Entstehung
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431
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Schw edem

Schweden hatte weder unter der beschrankten köm'glirchen Gewalt nach Karls 12. Tode (1718), noch unterdem sehr erweiterten königlichen Ansehen, das seit Gu-stav 5 . (2,. Aug. 1772) die Macht des Reichsrathsbrach, glückliche Lage verlebt. Ob nun gleich Gu-stav 3 . im Marz 2792 durch Ankerström, als einOpfer des nie verzeihenden und nie seine Planeausgebenden Aristokratismus gefallen war; so ließ sichdoch sein Sohn, Gustav 4 ., nach erreichter Mündig-keit, auf dem Reichstage zu Norkvping (1800) dieSouverainetat so bestätigen, wie sie sein Vater be-sessen hatte.

Allein seine politischen Mißgriffe in den Weltkämspfen, an welchen er ohne hinreichende Ursache Anthei!nahm, und der Verlust Finlands in dem Kriege mitRußland (r8v8), führte am iZ. März 1809 zu derRevolution, durch welche er den Thron verlor, wel-chen sein bejahrter Oheim Karl i 3 . am 6. Jun. 180gbestieg. Unter dem Namen dieses Königs erschien be-reits am 7. Jun. 1809, «us versammeltem Reichstagezu Stockholm, von den Deputaten der vier Ständeunterzeichnet, die neue Constitution, welche, beiZweiter Baud- 28