Sie sprechen von zerstörtem Gleichge-wicht, wann sich in Deutschland irgend eine deut-sche Macht erheben und in die selbstmächtige Lagesetz n will, daß sie im Reiche Ordnung gebieten undden Feinden des Reiches, die auf seine Kraft undauf seine Schätze lüstern sind, wehren kann; sieschreien Zeter Mordio, als geschehe das ungeheuersteUnglück, als bebe Oestreich in seinen Grundfesten,als müsse Altcngland zittern, als habe Frankreichden Angriff eines Eroberers zu fürchten, wennPrrussen um eine kleine Landschaft verstärkt werdensoll; und eine zahllose Menge deutscher Dummköpfe,die immer nur das Kleine sehen und die ganze kleineErbärmlichkeit, wodurch wir der Spott der Völkersind durchaus nicht missen wellen, schreit es ihnenmit dem heiligsten Eifer nach. Diese sind nochnicht genug gestäupt worden, sie wollen die fran-zösische Geiffel und die Ueberschwemmung der Völkerwieder haben; und ich will ihnen wahrsagen, baßsie sie bald genug wieder bekommen werden. Ichwill das Gleichgewicht nicht verspotten, wie Napo-leon und die Erklärer und Verkünder seiner Tyran-nei und seines sogenannten großen Bundesstaatesgethan haben. D«S Gleichgewicht ist eine heiligeIdee; es ist ein» erhabene Idee der Natur, es mußalso auch eine erhabene Idee der Vernunft und Po-litik seyn ; und daß es das ist, bedarf hier mit Bei-spielen nicht erläutert zu werden, da die ganze Ge-schichte von Bespielen wimmelt. Aber man prahle
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