wenn es nicht frühe durch zu weite Entlegenheitvon dem rechten deutschen Leben durch falsche Ansichtund Behandlung seiner Verhältnisse, und durch zugroße Theilnahme an fremden Angelegenheiten undVortheilen Deutschland und die Herrschaft, die esdarin hätte gewinnen können, versäumt hätte.Oestreich ward von den Türken gegen Osten »ndvon den Jtaliänern und Spaniern gegen Südenhingczogen und von dem Punkte, auf welchen esimmer und unverwandt hätte blicken sollen, vondem Westen abgezogen; durch die Jesuiten aber,welche sich der Erziehung der habsburgischen Kinderund der Herrschaft des politischen Gewissens imBeichtstühle bemächtigt hatten, ward es seit Rudolfdem Zweiten unfähig gemacht, germanische Men«scheu zu bilden; es konnte sie also auch auf dieLänge nicht beherrschen. Ware Oestreich dem Rheinenäher geblieben, hätten die habsburgischcn KaiserFrankfurt, Strasburg, Zürich, oder Freiburg zuihrem Herrschersih erkohren, wahrlich alle Fürstenwürden jetzt im Staube vor ihm knieen müssen undvon den Hohenzollern könnte hier nicht so gespro«chen werden, wie gesprochen wird. — Der Muthund der Geist herrscht und soll herrschen; wer diegrößte und kühnste Seele hat, der soll der Ersteund Höchste seyn. Die deutschen Völker wolleneinen deutschen Herrn, der die Fremden aus demReiche treiben und die Fürsten im Gehorsam haltenund den Reigen rer deutschen Bildung anführen
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