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Ueber Preussens rheinische Mark und über Bundesfestungen
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bens ist es auch. Gefahren zu trotzen; für denMulh giebt es gar keine Gefahr und selbst der Todist keine. Alles vergeht hier auf Erden einmal undauch das Herrlichste und Größte wird einmal ver,gehen und verändert werden; dies ist der Lauf derNatur, und also kein Unglück. Dafür allein ist zustreben, daß man nicht ehrlos und namenlos unter,gehe. Das ist aber auch eine tröstliche Wahrheitfür die Mnthigen und Kühne», daß die Faulheit,welche nichts als Ruhe und Sicherheit schreit,am schimpflichsten und geschwindesten untergeht.Ei» rechter Staat soll schreien Muth und Ge,fahr! und abermal Muth und Gefahr!Er soll seine Bürger erziehen, wie jener schwedi»sche Admiral seinen Sohn erzog, welchem er jedenAbend die Geschichte vom Anzünden der Pulver,kammcr erzählte. Wahrlich, wer jeden Tag an dasAufstiegen durch Pulver denkt, der wird so leichtnicht in die Lage kommen, daß er wirklich auf,fliegen muß.

So ungefär war die Lage der Dinge und warendie einander durchkreuzenden Ansichten, Wünscheund Hoffnungen der Menschen; so wechselten dieNachrichten und Gerüchte den ganzen verflossenenSommer und Herbst und so haben sie auch diesenWinier gewechselt bis auf den heutigen Tag; soverschieden sind auch die Ansichten der Preussm ge,wesen über die Rheinischen Lande und über die Vor,theile und Gefahren ihres Besitzes, und sind es