-4
Allemannia, in dem Nürnberger Korrespondenten,in den Frankenthaler Kongreßblättern und in demAarauer Boten eurer verbissenen Wuth Luft machet,die ihr empfindet, daß euer erhabener BeschühevNapoleon Bonaparte mit dem Degen in der Faustnicht in Wien bei'm Kongreß präsidirt. Zhr sprechtcs unverschämt aus, daß ihr über die Schwär,mer von Deutschheit und von deutscherFreiheit und Selbständigkeit mitleidiglächelt, daß ihr kein deutsches Volk erkennet nocherkennen wollet, sondern allein Nationen: Bai«ern, Frankfurter, Wirlemberger, Sach,sen, Hanoveraner; ihr sprecht eS noch un<verschämter aus, daß ihr keinen deutschen Aufseher»Kd Züchtiger wollet, sondern einen fremden. Des»Wege» schreit ihr gegen PreusftnS Vergrößerung undStärkung, als wenn die Welt untergehen und alleFreiheit der Völker verschlungen werden sollte, ihr,die ihr jüngst noch nicht Worte und Posaunen ge-nug hattet, um Bonapartens sanfte Herrschaft überDeutschland und seine großen und wohithäligenZwecke für das Vaterland und für die Welt zu prei-sen; ihr, die ihr jetzt gar nicht verhüllt daraufhinspielet, daß ihr euch zur Behauptung eurer so-genannten Selbständigkeit wieder an die Franzosenlehnen müsset. Ls ist euch gelungen, Oestrerch ausDeutschland zurückzuspielen und seine Politik dahinzu weisen, wo ihm wahrlich weder Macht nochMück blüht; nun mögtet ihr gern auch Preussetz