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Rheinische Goethe-Ausstellung : in der Aula der königlichen Kunstakademie zu Düsseldorf Juli bis October 1899
Entstehung
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318 Brief Goethes an Johanna Fahlmer, Octavbrief-

bogen: Ende Januar 1774, Heut war Eishochzeit-

tag! Es musste gehen, es krachte und bog sich, undquoll und finaliter brachs . . . Die Mama schenktKaffee und sieht mich vor ihren eignen Ermeln nichtbis ich vor ihr stehe Und dann

319 Octavbriefbogen: Ende Februar 1774, Nun zum

Teufel Täntgen was soll das! . . . . und dann zuletztdie wahre Monogrammatische Unterschrift des ErgebenenDieners. (Mit Zeichnungen Goethes.)

Frau E. Hasenclever, Remscheid.

320 Octavbrief bogen (ohne Datum, Ende 1773). Ich

muss Ihnen melden gute Tante, dass ein gewissesSchand und Frevel Stück, Götter, Helden und Wieland,durch öffentlichen Druck vor kurzem bekannt gemacht

worden.Wollen Sie mich behalten wie ich

binn, so binn ich immer der Alte.

Frau E. Jacobi-Hengstenberg, Gadderbaum.Helene Elisabeth Jacobi, geh. v. Clermont aus Yaels beiAachen, Gattin von Fritz Heinrich Jacobi, geb. am5. October 1743 zu Aachen, vermählt am 26. Juli 1764,gest. 9. Februar 1784.

321 Brief Goethes an Betty Jacobi, Octavblatt ohne

Datum (1773): Ich kann Ihnen das Mährgen nicht

schaffen, und habe nichts als das Ding, da das Sie

vielleicht nicht interessirt.So kurz ich Sie

auch gesehen habe, ist mirs doch immer ein so ganzlieber Eindruck Ihrer Gegenwart und dass Sie michnoch ein bissgen mögen. G.

322 Octavbriefbogen: Frankfurt, am 3. November 1773.

Hier schicke ich Mamagen ein Geles, ists nicht das

beste, ists doch das neueste.Nun Adieu

wieder auf eine Weile, und Tantgen und Lotten ver-sichert, dass ich immer der Alte bin. Goethe.

323 Brief Betty Jacobis an Goethe, Quartbriefbogen:

Düsseldorf, den 6. Februar 1773. Hr. Doct. GötheLobesan. Hier kömmt Mamachen, um mit Ihnen einwenig zu plaudern. Zwar Mamachen schreibt selbstnicht, sie sitzt hinter einem Vorhang mit schwachenhalb erloschenen Augen und schickt Worte und Ge-danken in Tantchens Feder. Hiermit Gott

befohlen. Hel. El. Jacobi, gebohrne v. Clermont,zugen. Mamachen.

324 Brief Goethes an Betty Jacobi, Octavbriefbogen:

am 7. Nov. 1773. Ich möchte Ihnen nicht schreiben