Die Art in welcher reines Wasser zu'der Nahrung der Pflanzen anßer den Dienstbeiträgt welchem es verrichtet, indem es dienährenden Theile durch das Ganze ver-theilt, und selbst ein Bestandtheil desselbenwird, kann man aus neuern Versuchen er-fahren. Dvctor Zngenhouz und Herr Sen-nebicr haben gezeigt, daß die Blätter derPflanzen, der Sonne ausgesezt, Lebens-lust erzeugen; nun ist seit kurzem gezeigtworden, daß ioo Theile Wasser ohngefahr87 Theile Lebenslust enthalten, und daßdas übrige entzündbare Luft ist. Das Was-ser wird also mit Hülfe des Lichts inner-halb der Pflanze zersetzt, sein entzündbarerAntheil wird zur Bildung der Oele, Harze,Gummi u. s. w. verwendet; die Lebens-lust desselben dient theils zur Bildung derPflanzensäure, theils wird cs als ein Ex-krement ausgetrieben.
Viele haben zwar behauptet daß Was-ser die einzige Nahrung der Pflanzen sei,
und