gleich keine andere Nahrung erhielt als rei-nes Regenwaffer. Auch bemerkte er, daßdie Gewichtszunahme größer war, wenn sssin Quellwasser stand, und noch größer,wenn ihre Nahrung, Wasser ans derThemse war. Hieraus können wir schlies-sen, daß Grasarten und Korn in der Zeitihres Wachsthums täglich vhngefahr dieHalste ihres Gewichts Wasser cinsaugen,wenn das Wetter günstig ist. Ferner, daßdas Wasser welches durch ihnen geht, sie bloßals Wasser nährt, ohne irgend fremdeStoffe mit zu rechnen; denn Zovu GranNegenwasser gaben in Doctor WoodwordsVersuch eine Gewichtszunahme von 17Gran, da doch nach Marggrafs Versuchen5760 Gran dieses Wassers nur ^ GranErde enthalten (1). Aber endlich folgtauch, daß das Wasser noch mehr zu ihrerNahrung beitragt, wenn es ihnen erdigeund salzige Theils zufnhrt, wie beim Quellund Themsewasser geschah.
C Z Die
(>) Marggrafs chemische Schriften B. 2.