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Ueber Glück und Sieg der Gottlosen
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trachtet, und ihn, wohl einbalsamirt, zurallerunheiligsten Augenweide dem heiligenVater nach Rom schickt —> — sagen wirdann: So war es recht! denn so bewießGott sein Mißfallen an der Lehre dieser Leu-te, an dem Bekenntnisse dessen, was SeinWort lehret, und so zeigte er sein Wohlge-fallen an der Sache des Pabstthums? —an der Sache also, die Seinem heiligenWillen: Daß Allen geholfen werde durch dieErkenntniß der Wahrheit, geradezu entgegenist, indem sie alle Wahrheit vernichtet? —Richtet nicht nach dem Ansehn, sondernrichtet ein gerechtes Gericht!

Wenn wir die Geschichte der Israeli-ten nach der Zerstörung Jerusalems betrach-ten, und sehen, wie dies Volk immer undüberall das Verachteste, gedrückteste, elen-,beste Volk der Erde ist, —' geachtet wi-:Auswurf, geachtet wie Schlachtschafe, wieman es mit kalter Unmenschlichkeit bey Hun-derten und Tausenden tödtete, und meynte,man thue Gott einen Gefallen; oder siedurch unsinnige Forderungen, im Geiste An«tiochus Epiphanes, zur Verzweiflung reizte,daß sie sich selbst tödteten, <— und wennwir sehen, wie diese Verachtung noch immeranhalt; dann können wir nur bey einer

schand-