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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
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187
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zum Sauerftoffgafe, und zu 1,250 im Verhältnifs zuratmosphärifchen Luft anfetzen.

30. Da die Flufsfüure eine Wafferftofffäure ift,und als folche im elaTtifchen Zuftande das Mittel ausden Dichtigkeiten der Grundlage und des Waffer-ftoffs darftellt, fo beträgt das mutlimafsliche Gewicht

des flufsfauren Gafes

1,125 -f- 0,0625

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Verhältnifs zum Sauerftoffgafe, und 0,6597 im Ver-hältnifs zur gemeinen Luft.

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Die Dichtigkeit der übrigen elaftifch - flüffigenKörper ift noch nicht mit Sicherheit ausgemitteltworden, doch bieten die eben aufgeführteu ßeftim-mungen Mittel dar, durch welche man die wahr-fcheinliche Dichtigkeit vieler andern zufammensre-fetzter Körper, fobald fie im elaftifchen Zuftande er-fcheinen, ableiten kann.

Man bemerkt nämlich folgende merkwürdigeGeTetze bey der Verbindung der Gafe und Dünfte.

I. Wenn fich gleiche Maafse der Gafe und Dün-fte einfacher Stoffe chemifch verbinden, fo tritt kei-ne Verbindung, fondern vielmehr eine Ausdehnungein (nämlich für jeden Beftandtlieil einzeln genom-men), und das Compofitum hat die mittlere Dich-tigkeit der eingegangenen Beftandtheile. Diefs zei-gen alle Wafferftofffäuren und das Salpetergas; nurScliAvefel und Kohle, die mit vieler Wahrfcheinlich-keit als zufammengefetzte Körper angefprochen wer-den, fcheinen hier eine Ausnahme von dem allge-meinen Gefetz zu machen.

2. Wenn aber einfache Stoffe in ungleichenRaumverliältniffen eine Verbindung eingehen, fozeigt die Verbindung niemals eine mittlere Dichtig-keit der Beftandtheile, fondern derjenige Beftand-