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theil, welcher überwiegend ift, zieht den andernBeftandtheiL in feine Ausdehnung mit fort. DiefsGefetz wird aus folgenden einzelnen Erfoheinungenklar:
a. Wenn ein Maafs einer Grundlage in Verbin-dung tritt mit einem halben iMaafse Sauerftoff, fonimmt die Grundlage den Sauerftoff in fic'n auf, ohneihre Raumerfüllung zu ändern und zwingt dadurchden Sauerftoff zur Ausdehnung. Diefs zeigen alleOxyde des erften Grades: das Waffer, das oxydirteStickgas, das Halogenoxyd u. f. w. Es findet liehhier keine Ausnahme.
b. Wenn dagegen der Sauerftoff an Volum über-wiegend ift in einer gasförmigen Verbindung, forichtet fich die damit verbundene Grundlage nachder Ausdehnung des Sauerftoffs, und wird daheroft von ihm zulainmengezogen. Diefs zeigen diedurch den Sauerftoff gebildeten Säuern.
c. Wenn endlich der Wafferftoff an Raum ineiner Verbindung vorwaltet, fo werden die damitverbundenen Stoffe in die grofse Ausdehnung desWafferftoffs hinein gezogen, wie der Wafferdunft,die Phosphorwafferltoffgafe u. f. w. beweifen.
5. Wenn zufammengefetzte Gafe wieder untereinander fich verbinden, fo geht eine Verdichtungvor fich, die man eine falzartige Durchdringungnennen kann. Diefs zeigen der Alkohol und HieAetherarten.
4. Sämmtliche Verbindungen der Stoffe nachVolum halten fich innerhalb der Gränzen der Ver-hältniffe 1 : t ; 1:2; 1:3; 1:4; 1:5. Am häu-figsten verbinden fich die Stoffe in den beyden erftenVerhältniffen, nämlich entweder zu gleichen Maa-fsen oder zu 2 M. gegen 1 M.