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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
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geringerem Gewicht in andere Körper eingeht undmithin ein uin fo gröfseres Gewicht eines andernKörpers bedarf, um chemifch verändert werden zuKönnen *).

*) Bezeichnen wir den fLöchiometrifclien Werth der einfachenStoffe mit s, ihre Dichtigkeit im claftifch - flüfligen Zuftan-<le mit p, ihre Wer inecapaciL.it in dem falben Zuftande mit c,und die Dichtigkeit derfelben Stoffe in ihrem feiten Zuftandemit p', und ihre Cohäfion mit t, fo ift nach dem Obigen

d. i. die Cohäßon der feiten Körper ift gleich ihrem fpec. Ge-wichte, dividirt durch ihre ftücbiometrifche Zahl. Mithin iftp' = ts

d. i. die Dichtigkeit der feften einfachen Körper ift ein Pro-duct aus ihrer Cohärenz und ihrem, ftüchiometrifchen Wer-tlie. Ferner ift auch

_ E

s t

d. i. der ftöchiometrifche Werth der einfachen feften Körperift gleich ihrer Dichtigkeit dividirt durch die Cohärenz.

Vorhin ift aber gezeigt worden, dafs die Dichtigkeiten dereinfachen elaftifch - flüfligen Körper lieh verhalten, wie ihreftüchiometrifchen Werthe: man kann alfo p ftatt s fetzen;daher ift auch

P'

P = T

d. i. die Dichtigkeiten der einfachen Körper in ihren ela-ftifch - fliiffigem Zuftande lind gleich ihrer Dichtigkeit in ih-rem feften Zuftande dividirt durch die Cohäfion; mithin iftferner

d. i. die Dichtigkeit der einfachen elaftifch - flüfligen Körperift ein Product ihrer Dichtigkeit im feften Zuftande und ihrerCohäfion; es ift daher auch

d. i. die Cohäfion der einfachen Stoffe ift gleich ihrem fpec.Gewichte in ihrem feften Zuftande dividirt durch ihr fpec.Gewicht in ihrer elaftifch-flüfligen Geltalt.

Aber die fpec. Wärmen verhalten lieh umgekehrt wie dieDichtigkeiten der elaftifch - flüfligen einfachen Körper; daherift

t t_

c = ferner t = cp'; auch p* = c *

Und da die chemifchen Capacitäten lieh verhalten wie diefpec. Wärmecapacitäten, fo kann man ftatt c auch die fpec.Capacitäten der einfachen Körper iiir den Sauerftnff, fürSchwefel, Kalogen u. f. w. letzen, und aus den gegebenenFormeln ableiten.