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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
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Hiernach läfst fich jede einzelne unter den dreyhier in Anfpruch kommenden Eigenfchaften mitWahrfcheinlichkeit beftimmen, wenn die beydenübrigen bekannt oder gegeben find, wie folgendeerläuternde Beyfpiele zeigen:

Das Jodin hat einen hohen ftöchiometrifchenWerth und nur eine geringe Dichtigkeit: die erfterebeträgt 15,5 und die letztere 4,948; feine Cohäfion

kann alfo nur gering,

nämlich

iSo

0,3192 feyn,

während die Cohäfion des Eifens

7,788

3>5

2,2251

ift. In der That zeigt fich das Jodin auch nur alseine wenig zufammenhängende, faft zerreiblicheSubftanz. Die Cohäfion des Natroniums ift noch ge-ringer: fie beträgt, da das fpec. Gewicht des Natro-niums 0,9348 und fein ftöchiometrifcher Werth 3 ift,

0,865

nur 0,3116; die des Kaliums nur-=0,1730.

Dielen Berechnungen widerl'pricht die Erfahrungnicht.

Der Kohlenftoff hat eine fehr niedrige ftöchio-metrifche Zahl, nämlich 0,75, und wie es fcheint,eine beträchtliche Dichtigkeit: denn die Metalle

werden durch die Verbindung mit Kohlenftoff inihrer Dichtigkeit nicht beträchtlich vermindert; dafie indefs doch etwas in ihrer Dichtigkeit durch denKohlenftoff vermindert werden, fo mufs man anneh-men, dafs der Kohlenftoff die metallifche Dichtigkeitnicht völlig erreiche. Sie fev 3,6 oder gleich demfpec. Gewicht des dichteften Kohlenftoffs oder desDiamanten, fo wird die Cohäfion des feften Kohlen-

^ 5 6

4,8 , mithin mehr als das Doppelte der

ftoffs =

°7 5

Cohäfion des Eifens betragen.

Diefe hohe Cohäfion