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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
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c!en; nehmen wir daher die Stärke als die einfachfteVerbindung an, worin das Waffer unzertrennt mitdem Kohlenftoffe zu einem Hydrate (zu wafferfaurerKohle) vereinigt ift, das Gummi dagegen als eineSubftanz, worin die Hälfte des Waffers getrennt,die andere Hälfte aber ungetrennt ift, und das Zu-cker als die Subftanz, worin das Waffer völlig zer-fetzt ift, fo befteht die Stärke aus gleichen Anthei-len Kohlenftoff und Waffer, das Gummi aus einerVerbindung von gleichen Antheilen ölbildendes Gas,Kohlenoxyd und Waffer, und der Zucker aus glei-chen Antheilen Kohlenwafferftoff und Kohlenfäure.Die chemifche Conftitution diefer Körper kann dem-nach auf folgende Weife ausgedrückt werden;

Stärke II ^ -f- II SJ = i ,5 -f- 2,25

Gummi (I A'+IA) + V = i ,75 + 0,875 + 1,125

Zucker I + I "<Ä = 2,75 -j- 1,00

2. Weinfäure und Alkohol können, nach-

bereiner, als Gegenfätze betrachtet werden,durch deren Vereinigung wieder Zucker entfteht.Wenn nun die Weinfäure aus 1 Antheil Kohlenwaf-ferftoff und 3 Antheilen Kohlenfäure zufammenge-fetzt ift, fo mufs die chemifche Conftitution dieferSäure auf folgende Weife ausgedrückt werden:

I 2 A + HI ßf 1 -j- 8,25

In ihre letzten ßeftandtheile zerlegt enthält alfo diefeSäure

In Hunderttheilen32,-3264,864

2,704

1 00 , 000 .

4 Anth. Kohlenftoff 3,006- Sauerftoff 6,00

2 Wafferftoff 0,25

9> 2 5

fyleitiecke chem. Mefik. II.

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