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Aber Stärke, Gummi und Zucker zeigen ein völ- flig verfchiedenes chemifches Verhalten: fie könnenalfo nicht iüentifch feyn. Um ihre Verfchiedenheit >.
fich erklären zu können, mufs man annehmen, dafs f
in jedem diefer Körper die Beftandtheile in einemverfchiedenen Zuftande fich befinden, d i. auf eine jandere Weife unter einander verbunden und geordnet >find. Hier find, da der Wafferftoff und Sauerftoff ge- jnau in dem Verliältniffe des Waffers angetroffen j■werden, nur drey Fälle möglich: entweder find
Wafferftoff und Sauerftoff als Waffer mit der Kohle !
verbunden und ftellen ein Hydrat dar, oder fie be- s
finden fich getrennt an die Kohle gebunden, oderendlich ein Theil der Beftandtheile des Waffers iftgetrennt und ein anderer Theil als Waffer mit der
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Kohle vereinigt. Es giebt aber nur zwey Grade derVerbindung des Kohlenftoffs mit dem Wafferftoffe >
und dem Sauerftoffe, in dem Verhältnifle, dafsdurch Vereinigung der letztem Stoffe Waffer entfte-lien könnte, nämlich i Anth. Kohlenftoff mit i Anth. ioder 2 Anth. Wafferftoff, und 1 Anth. Kohlenftoff imit i Anth. oder 2 Anth. Sauerftoff: diefe Thatfa- tchen, zufammengehalten mit den angegebenen Ver-hältniffen der Beftandtheile in den erwähnten Pflan-zenkörpern führen zu dem Schlufs, dafs die angege- 4benen drey möglichen Fälle den Unterfchied der j
drey Körper: Stärke, Gummi und Zucker be- f
gründen. t
j Nun entfteht noch die Frage, Sn welchem unter {diefen Körper das Waffer unzertrennt, oder zu'mTheil zertrennt, oder völlig in feinen Beftandthei- jjlen aus einander gehalten , vorkomme? Die Stärke,welche in einigen Abänderungen, z. B. in der Kafta- ‘nienftärke, der Flolzfafer nahe kommt, fcheint fichhier, auf der tiefften, fo wie der Zucker auf der jhöchften Stufe der chemifchen Ausbildung zu befin-