94
A/\J\n/\f\J\i\J\
Sauerftoff nöthig, während das Kalium in’diefemSuJphurete nur i Anth. Sauerftoff anzieht. In demneutralen fchwefelfauren Kali enthält alfo, wie injedem neutralen fchwefelfauren Salze, die Säure 3Mal mehr Sauerftoff als die Balis, und das Verhält-nifs der Beftandtheile, in Gewichten berechnet, ift
5 Schwefelfäure und 6 Kali.
Das Kalifulphuret, worin 2 Anth. Schwefel mitI Antheile Kalium verbunden find (die bekannteSchwefelleber), wird bey der Säurebildung desSchwefels, welcher hier vorwaltet, faure Salze, wor-in die Säure doppelt fo viel beträgt als in den neu-tralen Salzen, darftellen. Das dadurch gebildetehydrothionigfaure Kali wird dem Gewichte nach be-ftehen aus 6 Kali und 4,125 hydrothionige Säure,das faure hydrothionfaure Kali aus 6 Kali und 4,250Hydrothionfäure, das faure fchwefligfaure Kali aus
6 Kali und g fchweflige Säure und das faure fchwe-felfaure Kali aus 6 Kali und 10 Schwefelfäure.
Endlich: wenn das aus 2 Anth. Kalium und 1Anth. Schwefel befteliende Kaliumfulphuret, worindas Kalium vorherrfcht, zu Salzen ficb zerfetzt, fomuffen auch Salze mit vorherrfchender Grundlageoder bafifche Salze entftehen. Das bafifche hydro-thionigfaure Kali wird enthalten 2 Anth. Kali und1 Anth. hydrothionige Säure, das bafifche hydro-thionfaure Kali 2 Anth. Kali und 1 Anth. Hydro-thionfäure, das bafifche fchwefligfaure Kali 2 Anth.Kali und 1 Anth. fchweflige Säure, und das bafifchefchwefelfaure Kali 2 Anth. Kali und 1 Anth. Schwe-felfäure.
Diefes find die verfchiedenen Salze, welche derTheorie zu Folge aus den Verbindungen des Schwe-fels mit dem Kalium hervorgehen können, wodurchjedoch nicht erwiefen ift, dafs die angeführten Salzefämmtlich darftellbar find, es ift vielmehr bekannt,