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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
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D ie hydrothionige Säure (Wafferftofffchtvefel,hydrothionläurer Schwefel) befteht aus i AntheilSchwefel und | Anth. Wafferftoff; wenn nun das ausI Anth. Kalium und i Anth. Schwefel zufarnmenge-fetzte Sulphuret von den ßeftandtheilen des Waffersfo viel anzieht, dafs das Kalium zum falzfähigenOxyde (durch i Anth. Sauerftoff) und der Schwefelzu hydrothioniger Säure (durch Anth. Wafferftoff)fich erhebt, fo wird ein hydrothionigfauresKali (hy-drothiontaures Schwefelkali) entftehen, worin dieSäure -£ Anth. Wafferftoff und die Grundlage i Anth.Sauerftoff enthält, und die Mengen der Säure undder Grundlage fich verlialteh wie 2,0625 zu 6.

Die Hydrothionfäure befteht aus gleichen An-tbeilen Schwefel und Wafferftoff; wird das aus 1Anth. Kalium und t Anth. Schwefel zufammenge-fetzte Schwefelkalium der Einwirkung des Waffersausgefetzt, dafs der Schwefel 1 Anth. Wafferftoffund das Kalium 1 Anth. Sauerftoff anzieht, fo ent-hebt das neutrale fchwefelfaure Kali, worin die Säu-re genau fo viel Wafferftoff enthält, uin mit dem'Sauerftoff des Kali Waffer bilden zu können, undworin die Säure und das Kali nach Gewichten fichverhalten wie 2,125 zu 6*

Die fchweflige Säure ift bekanntlich aus s Anth.Schwefel und 2 Antheilen Sauerftoff zufammenge-fetzt; erhebt fich das genannte Schwefelkalhun zum

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Salze, fo dafs der Schwefel 2 Anth. und das Kalium1 Anth. Sauerftoff aufnimmt, fo entlteht das neu-trale fchweflichtfaure Kali, worin die Säure doppeltfo viel Sauerftoff als die Grundlage enthält, und wor-in nach Gewicht 4 Theile fchweflichtc Säure mit 6Th. Kali verbunden find.

Wenn fich aber der Schwefel vollkommen zuSchwefeiiäure oxydiren foll, fo find dazu 3 Anth.