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2 (1817) Erläuterungen zur chemischen Messkunst
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dafs mehrere unter diefen, zumal die bafifchen undzum Theil auch die iauren Salze im Moment ihrerBildung wieder zerfallen : denn das Streben chemi-l'cher Kräfte il't dahin, gerichtet, neutrale Verbin-dungen darzuftellen.

In den folgenden Abfchnitten follen diejenigenSalze, welche nicht allein dargeftellt, fondern auchgenau analyfirt find, aufgeführt werden. Es ift hin-reichend, die Beftandtheile der Salze nach Anthei-len und nach deren Gewichten anzugeben, Avonach.leder das Verhältnifs der Zufammenfetzung nachProcenten vermittelft eines leichten Proportions-exempels finden und mit den vorhandenen, gröfsten-theils fchon in dem i. Theile diefer Mefskunft ange-gebenen Analyfen, vergleichen kann.

Der Kürze wegen bedienen Avir uns auch fer-ner der bekannten chemifchen Zeichen, und gehendie Anzahl der mit den einfachen Körpern verbun-denen Antheile Sauerftoff oder Wafferftoff durchAnhängen einer Zahl oben zur Rechten oder Lin-ken des Zeichens an. Z. B. <j>' bedeutet i AntheilKupfer (Kjooo) mit i Anth. Sauerftoff (1,000) ver-bunden, oder Kupferoxydul; Sji 2 = Kupferoxvd oderlAnth. Kupfer mit 2 Anth. Sauerftoff; hydro-

thionige Säure oder 1 Anth. Schwefel mit ^ Anth.Wafferftoff; = Hydrothionfäure, oder 1 Anth.Schwefel mit 1 Anth. Wafferftoff, = fclnvefligeSäure oder 1 Anth. Sclnvefel mit 2 Anth. Sauerftoffu. f. w. Die vorgefetzte römifclie Ziffer bedeutetauch hier wieder die Anzahl der Antheile, z. B.II C 1 = zAvey Antheilen Kalkerde; II d' I -| := ztve.yAnth. Eifenoxyd oder zwey Anth. Eifen, Avelchejeder mit i~ Anth. Sauerftoff verbunden find. Ohnediefe Hülfsmittel Aviirde es unmöglich feyn, die zahl-reichen Angaben zur deutlichen Ueberficht gedrängtzufammenzuftelien.