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Hiervon ein Beyfpiel: Das Kalium verbindetfich fowohl mit 1 und 2 Antheilen, als auch mit -|Antheile Schwefel. (Die letztere Verbindung iftnoch problematifeh, doch wollen wir fie hier, woblofs ein auf andere Fälle paffendes Beyfpiel gegebenwerden foll, vorläufig als erwiefen annehmen.)Wenn nun das Kalium eben fo viele falzfähige Oxy-dationsgrade hätte, fo würde daffelbe auch eben foviele neutrale Salze und zwar mit jeder einzelnenvon den Säuren des Schwefels darftellen können;allein unter den Oxyden des Kaliums ift nur ein eimziges falzfähig; daher muffen die beyden andernKaliumfulphurete bafifche oder faure Salze geben.Das Sulphuret, welches aus 1 Anth. Kalium und 1Anth. Schwefel befteht, entfpricht dem falzfähigenKaliumoxyde, welches aus 1 Anth. Kalium und 1Anth. Sauerftoff zufammengefetzt ift: diefes Sulphu-ret giebt alfo mit den verfchiedenen Säuren des '■Schwefels neutrale Salze, während das aus 1 Anth.Kalium und 2 Anth. Schwefel zufammengefetzte Sul- Ipliuret, worin der Schwefel vorwaltet, faure Salze jund das aus 2 Anth. Kalium und 1 Anth. Schwefel !zufammengefetzte Sulphuret, worin das Kalium vor- fwaltet, bafifche Salze liefert, und zwar mit jeder ;einzelnen der Säuren des Schwefels. 5.
Der Schwefel wird aber, wie vorhin gezeigt ift, [fowohl durch den Wafferftoff, als auch durch den i.Sauerftoff zu Säuren umgebildet; mit jenem ftellt *’derfelbe die hydrothionige Säure und die Hydro-tbionfäure, mit diefem die fchweflige Säure und die jSchwefelläure dar, in den bekannten Verhältniffen.Wie viele Salze werden nun durch diefe vier Säuren ?aus den 3 Schwefelungsftufen des Kaliums hervorge- jhen können, vorausgefetzt, dafs fie fich fämmtlich !.m Salze umbilden? i