Druckschrift 
[1] (1815)
Entstehung
Seite
262
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2.6 2

fie zu weitläufig uncl nur als Abbreviaturen der ge-wöhnlichen Schrift zu fchätzen.

Neue Zeichen für neu entdeckte Körper im Sinneder alten chemilchen Schrift vorzufchlagen, ift hiernicht der fchickliche Ort und noch weniger, dieje-nigen Zeichen zu ändern, womit einige fpäter ge-fundenen einfache Subftanzen wenig paflend cha-racterifirt worden find; es füllen hier nur die Zu-fammenfetzurigen der fchon bekannten Zeichen inBeziehung auf gegenwärtige chemikalifche Stereo-metrie angegeben werden. Wenn diele Zufammen-fetzungen nicht allein kurz, bündig und bequem er-fcheinen, fondern auch, bey verwickelten Combi-nationen, gleich mathematifchen Formeln den Gangund das Fvefultat einer Operation und den Werth desBefidtats zum Behuf weiterer Berechnungen undCombinationen leicht überfehen laffen, fo werdenandere Chemiker die Brauchbarkeit diefer Zeichen-fchrift vielleicht dadurch anerkennen, dafs fie die-felbe verbeffern, indem der Verf. fie ganz anfpruchs-los nur fo giebt, wie er fie in der Anwendung be-quem gefunden hat.

Die einfachen Körper werden hier unter denbekannten chemifchen Zeichen angegeben; für die-jenigen, Avelche noch keine Zeichen erhalten haben,wie Halogen, Kalium, Natronium, dient der erfteBuchftabe der lateinifclien Benennung als Zeichen.

Wenn fich zwey fauerftofffreye einfache Körperchemifch vereinigen, fo mufs der Character dieferVerbindung durch die Stellung der Zeichen angege-ben werden. Z. B.

^ zeigt an, dafs i Maafs Zinn (2f) mit einem glei-^ chen Maafse Schwefel verbunden fey: es

ift das Schwefelzinn. Das Zinn ift hier die