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[1] (1815)
Entstehung
Seite
235
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l Maafse Metall verbunden ift, entfpricht der crftcnITauptftufe der Schwefelung und Phosphorung, wel-che ebenfalls gleiche Maafse Metall und Schwefeloder Phosphor erfordert, und dem Protohaloid,welches durch die Verbindung von i Maafse Metallmit 2 Maafsen Halogen enthebt.

Die zweyte Hauptftufe der Oxydation, das voll-kommne Oxyd, worin grofstentheils 2 Maafse Oxy-gen mit 1 Maafse Metall verbunden find, fteht denSulphureten und Phosphoreten, welche 2 MaafseSchwefel und Phosphor, fo wie den Haloiden, wel-che 4 Maafse Halogen gegen 1 Maafs Metall enthal-ten, gegenüber.

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Wenn ein Metall auf den Stufen der Oxydationvon der angegehenen Einfachheit des Verbindungs-verhältniffes abweicht, fo findet diefelbe Abwei-chung im Ganzen auch beyden Sulphureten , Phos-phoreten , Haloiden Statt. Z. B. Das Silber verbin-det fich mit Maafs Sanerftoff, mit ^ Maafs Schwe-fel, mit i-| Maafsen Halogen ; das Eilen nimmt 2oder 3 M. Sauerftoff und 4 oder 6 M. Halogen auf.

Auch die Hyperoxyde und Suboxyde, welche,der Salification nicht fähig find, finden ihre Analo-gie unter fauerftofffreyen Verbindungen. Das foge-mannte Schwefeleifen im Maximo ift eigentlich einJ-Iyperfulphuret, welches zu keinem Salze zerfällt.Der geglübete Kupferland ift ein Subhaloid, das beyder Oxydation kein neutrales Salz giebt.

Nicht bey allen Piadicalen der Säuren und Bafenift diefe Analogie fauerftofffreyer Verbindungen mitden-Oxydationsgraden vorhanden; wo fie aber ge-funden wird, da kann fie zur Erleichterung der fte-reometrifchen Conftruction eines Salzes dienen. Zu-