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nächft kann dadurch beftimmt werden, was ein neu-trales Salz fev?
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Bekanntlich pflegt man ein Salz neutral zu nen-nen, wenn darin weder die Bafis noch die Säurevorwaltet: diefs ift eine blofse Worterklärung, wo-durch fiir die Erfahrung nichts gewonnen ift. Undwenn auch angegeben wird, wie das Vorwalten ei-ner Bafis oder Säure durch Reagentien gefundenwerden könne, fo bleibt jene Beftimmung dennochfchwankend und unlieber. Es giebt viele Salze,worin weder der Gefchmack noch irgend ein che-mifches Reagens das Vorwalten der Säure oder derGrundlage finden kann (faft alle im Wafler unlösli-chen Salze); einige Salze reagiren bafifch, obgleichfie der Chemiker für neutral anerkennen mufs (ge-fättigte kohlenfaure Kalien ); andere neutrale Salze,wie mehrere Vitriole, reagiren fauer; es giebt fo-gar bafifche Salze, wie der Alaun, welche gegenReagentien' fauer wirken; nicht zu erwähnen, dafsbey einigen Salzen (kiefelfauren, thonfauren u. f. w.)nicht einmal die ftrengfte Analyfe entfebeiden kann, 'ob die Bafis oder die Säure vorwalte. Es mufs hieralfo die Beobachtung von der Berechnung unterftütztwerden.
Nach ftereometrifeber Berechnung ift ein Salzneutral, wenn darin das Radical der Grundlage mitdem Radicale der Säure auf einer Stufe der Verbin-dung fteht, die der Oxydalionsftufe der Grundlageepjfpricht. Die Belege hiezu finden fich in den ■vor-hin gegebenen Berechnungen der Salze. Um hiereinige Beyxpiele anzufünren, fo enthalten alle fchwe-felfauren, fcliweflichtfauren und hydrothionfaurenSalze genau eben fo viele Maafse Schwefel in derSäure, als die Bafis Maafse Sauerftoff befitzt; auchin den phosphor- und phosphorichtfauren, in denchrom- und fcheellauren Salzen ift das Radical der