Druckschrift 
[1] (1815)
Entstehung
Seite
60
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geachtet liier die Ilindcrniffe der ungleichen Coliii-reiiz, Schmelzbarkeit und Flüchtigkeit überwundenwerden muffen), fondern weil iie lieh in beftimm-ten mul nicht in allen VerbiiltnÜTen legiren. Auf diefeLeeirtingen kann alfo vorzugsweifc eine ftercometri-fche Berechnung angewandt werden, obgleich, v/ieaus einigen Reyfpieleu erhellen wird, auch bey derVerbindung wenig differenter Metalle ein Maafsver-liältnifs nicht-ganz vermifst wird.

Dafs es bey den Legirungen der flüchtigem mitden feuerbeftändigen Metallen ähnliche Stufen, wiebey den Schwefelungen giebt, zeigen die Hauptar-ten des Zinnkupfers.

Chry/ochalk:

i M. Kupfer : M. Zinn = 8 Gew. K. : 0,46 Gew. Z.

= looKupf. : 5,75 Zinn.

Nach Ivlaproth befteht diefe goldfarbneCompofition aus 95Theilen Kupfer und 5 Th. Zinn.

Stückgut:

l M. Kupfer : |M. Zinn = g Gew. K. : 0,92 Gew. Z.

= ioolvupf.: 11,5 Zinn.

Ein gutes Kanonenmetall zu erhalten, mifchtman bekanntlich zu iocfThcilen Kupfer rt bis 12Theile Zinn, und etwas mehr, wenn das Zinn un-rein ift.

Glocken gut:

lM.Kupfer : -JM. Zinn := 8 Gew. K. : 1,84Gew. Z.

= 100 Kupf. : 23 Zinn.Nach Savary giebt die Mifchung von 100 Th.Kupfer mit 20 bis 24 Th. Zinn das hefte Glocken--metall.

Telescopfplegelmetall:

1 M. Kupfer ; M. Zinn = 8 Gew. K. : 3,68 Gew. Z,.

= 100 Kupf.: -46 Zinn.