Druckschrift 
[1] (1815)
Entstehung
Seite
61
Einzelbild herunterladen
 

Die beften Metallfpiegel (nach den Platinfpie-geln'l giebt bekanntlich eine Verbindung von 2 Th.Kupfer mit 1 Theile Zinn.

Es giebt zahlreiche Arten von 2 inkkupfer , doch,immer muls für jede beliimrnte Art ein genaues Ver-liältnifs der ßeftandtheile beobachtet werden. Dasdunkle Mefling enthält 20 bis 23 Procent Zink, dashelle Mefilng dagegen etwa 33 P. G. Zink, und dashefte Similor befteht aus gleichen Theilen Kupfer undZink. Hieraus ergeben lieh folgende Verhältniffe:

Dunkles MeJ/uig:

I M. Kupfer : i M. Zink = g Gew. K. : 2,04 Gew. Zk.

= tooKupf.: 25,5 Zink.

Helles Mefpng:

1 M. Kupfer : M. Zink = g Gew. K. : 4,09 Gew. Zk.

= looKupf. : 51,1 Zink.

Similor:

1 M. Kupfer : 1 M. Zink g Gew. It.: 8» 1 8 Gew. Zk.

= i 00 Kupf. i 102,2 Zink.

So wie im Allgemeinen die flüchtigen Metalleden feuerbeftändigen entgegengefetzt find, fo zeigtlieh auch in diefen einzelnen Reihert felbft ein Ge-genfatz, der nur fchwächer und daher untergeord-net ift; denn es giebt Grade diefes Gegenlatzes undbeyde Reihen nähern fich einander in den wenigerdifferenten Gliedern.

Das Queckfilber bemächtigt fich vorzüglich leichtder Metalle aus der flüchtigen Reihe, zumal der ed-lem Metalle. Es verbindet fich freylich mit mehrernMetallen in allen Verhältniflen, aber wenn diefeAmalgame crvftaliifiren folien, wodurch ein ficher