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[1] (1815)
Entstehung
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kaum im metallifchen Zuftande bekannt find* weni-ger Jeicht ox.vdabei find Kobalt, Eilen und Kupfermul am befländigften gegen chemifche Einwirkungenzeigen fich Nikel, Iridium, Rhodium, Palladiumund Platin.

Je entfernter von einander die Metalle in dieferReihe ftehen, um fo wichtiger für den Chemikerfind deren Legierungen. Verbindungen der Metallevon geringerer Differenz, z. B. des Goldes mit Sil-ber, des Bleys mit Zinn befitzen kaum eine Eigen-thiimlichkeit, die nicht aus der Natur der vermoch-ten Metalle leicht abgeleitet werden könnte, fie findMittelproducte,. und fo nützlich mehrere derfelbeuauch für die Technik find, fo gehören fie dochfür die Wiffenfchaft zu den gleichgültigen Compofi-tionen.

Wichtiger find die Verbindungen der flüchti-gen mit den feuerbeftändigen Metallen, wobey dieserftern zu den letztem fich verhalten, wie Schwefeloder Phosphor zu den Metallen. Hier ift die Legi-rung kein Mittelproduet, fondern ein drittes, wor-in man keines der eingegangenen Metalle mehr er-kennt. Es entfiehen unerwartete Grade der Härte(Bronze), der Zähigkeit (Meffing), neue Farben (vio-lett durch Kupfer mit Antimon), eine grofse Leicht-flüffigkeit (Arfenikplatin), dauerhafter Glanz beyeinzeln leichtoxydabeln Metallen (Mispickel). Wiefehr hier chemifche Durchdringung ftatt findet,zeigt ihre fpecififche Schwere, die meiftentheils be-trächtlicher ift, als das Mittel der vermochten Metallenach der Berechnung angiebt, indefs die Metalle vongeringerer Differenz bey ihrer Verbindung ein grö-fseres Volumen einnehmen. Jene Metalle zu ver-binden, erfordert mehr metallurgifche Kunft, nichtwegen der Schwierigkeit der Verbindung an fich(fie nehmen fich vielmehr leicht im Fluffe auf, ohn-