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folgt find. Für jetzt ift es confequenter und für dieBerechnung fowohl, wie für die practifche Chemiebequemer, den Stickftoff als einfach zu behandeln.Dadurch erhalt der Stickftoff, gleich den verwand-ten Stoffen, eben fowohl eine hydrogenifirte, alsoxydirte Seite.
Von dem Salz f ü ur er a die al.
Auch über dasR.adical der Salzfäure ift die Mei-nung der Chemiker noch nicht entfehieden.
Nach Hy. Davy befteht die Salzfäure aus ei-nem dem Sauerftoff ähnlichen Stoffe, Chlorine oderHalogen , und aus Wafferftoff.
Nach Berzelius hingegen befteht die Salz-fäure aus einem fäurungsfähigen Radicale und ausSauerftoff.
Der Widerfpruch folcher Männer kann in kei-nem Irthume, weder der Idee noch der Erfahrung,liegen: es läft fich vermuthen, dafs hier ein vermit-telnder Vereinigungspunct feyn müffe.
In derThat find diefe bevden Theorien nur ent-gegengefetzten Anfichten. Wasbey Davy negativerWafferftoff ift, giebt Berzelius als pofitiven Sauer-ftoff an, und zwar im doppelten Maafse. Wenn beyDavys Salzfäure der Wafferftoff unter dem Zeichenim doppelten Sauerftoffwerthe ausgedrückt wird,fo findet man in der Salziäure von Berzelius denSauerftoff unter dem Zeichen — wieder.
Davys Salzfäure
= ico Halogen -{- 2,3313 Hydrogen;
Berzelius Salzfäure
= 100 oxydirte Salzfäure — 29,454 Oxygen.Dia Menge von 2,3313 Wafferftoff ift nahe hinrei-