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[1] (1815)
Entstehung
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chend, um die Hälfte von 29,454 Sauerftoff zu Waf-fer zu faltigen. Denn es ift

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und

14,727 O.: 2,3 3 1 3 II. = 91,8 O.: 8,2 II. = Waffer.

Nach Eerzelius erfordern 88,25 Theile Üxygen11,75 Theile Hydrogen.

Das Waffer ift alfo hier der Vermittlungspunctbeyder Theoi'ien. Nur bleibt hier noch die Schwie-rigkeit, Zu erklären, warum Berzelius geradedoppelt fo viel negativen Sauerftoff angiebt, als-thigift, mit demfelben, pofitiv gedacht, das Hydro-gen der Salzfäure von Davy zu Waffer zu fättigen?Hier wird Berzelius felbft eintreten und lägen,dafs er die angegebene Sauerftoffmenge in der Salz-fäure nicht wirklich gefunden, fondern nur deshalbfo hoch angenommen habe, um in der Oxydations-reihe fies Salzfäureradicals ein Multiplum mit einerganzen Zahl zu erhalten. Diefe Einfachheit desVerhältnifles wird aber keineswegs gehört, wennder in der Salzfäure angenommene Sauerftoff auf dieHälfte reducirt wird.

Das Halogen- oder Chloringas ift nach Hy. Da-vy 2,235 ma I dichter als das Sauerftoffgas. DieAnalogie mit den vorigen Stoffen läfst fchon vermu-then, dafs auch clicfer Stoff im feften Zuftande indemfelben Raumverhältniffe zum feften Sauerftoffeftehen könne, in welchem er als Gas zum Sauerftoff-gafe fteht, und die Unterfucliung des,fpecififchenGewichts der Haloide (des geglüheten falzfaurenSilbers, Bleys, Kupfers) zeigt, dafs diefe Annahmevon der Wirklichkeit nicht weit abweichen könne.

Ein