zi6. Geschlecht. Steckmuschel. Z4i
s6z Der rauhe Schinken. Pinna ruäis.
Die Schaale ist ein bis ein und einen halben RaubevSchuh lang/ oben an der Mündung über vier Zoll Schmkebreit/ und laufen so nach unten spitzig zu/ machen kuüir.dahero eine umgekehrte spitzige Piramidk/ da ste mitder Spitze im Schlamm stecken. Die Schaale istauswendig mit rinncnartigen Furchen/ und auf der, 'Höhen mit Reihen gewölbter Schuppen besetzt. Um 'ten befindet sich ein Bart von schwarzgrünen Haaren/welcher her der Alten ist/ und dieser Bart
dienet dem Thiere, um sich damit im Sande und Kie,scl fest zu halten. Die obere Seite / oder Mündungklaft allezeit/ und daselbst ist die Schaale so dünneund scharf wie ein Messer/ daß man sich daranperletzen kann. So weit sie ausser dem Sande sie»cken/ sind sie schwarz und schlammig, unterhalb demSande aber bläulich filberfärbig mit einiger Rothe/oder weißlich. Das Thier hat einen Klumpen rothesFleisch, und eine harte Schwiele, übrigens aberschwärzliche Lappen / welche die Schaale füllen. Diejungen Schinkenmuschel sind weiß/ an der dünnenMündung glasartig durchsichtig, werden aber nachund nach roth oder schwärzlich Zuweilen haltensie Perlen / und ihre Seide lasset sich spinnen / ja manzeiget zuweilen Handschuhe und Strümpfe/ hie vonsolcher Seide gemacht sind. In Gri echenland die»neu sie in der Fastenzeit zur Speise, denn ihr Aufent«halt ist sowohl im micrctländistchen Meere, als inIndien. Man sehe die Abbildung lab. XIII,
kumpk. lab. XchVI.
264. Der geräucherte Schinken Pinna ^4.
Pc-Äinara. Gerau-
Die Linneisiche Benennung rühret von den SchakeStrichen her/ womit die Schaale der Länge nach an p^ti-
P z der nata.