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ZZ4 Sechste Cl. Ill-Ordn. Conchyliest.
der folgenden Art sehr ähnlich. Der Aufenthalt istIm mittelländischen Meer, begleichen auch ander norwegisches Und schwedischen Küste, wosie sich vermittelst des Barts, an andere Körperanzuhangen pflegen.
LZZ. Die gemeine Mießmuschettilu5 eciulis.
Die allenthalben bekannte gemeine eßbare Mich-stnrschel, die in dieser Art verkommt, ijr diejenige,von welcher dieses ganze Geschlecht den Namen hat.Die Schaaken sind glatt, bläulich violer, eimgermas-sen kielkörmig erhöhet, hinten stumpf mir spitzigenAngeln. Sie find fast in allen Meeren, jedoch nichtüberall gleich groß, Und Nicht von gleicher Farbe.Die größten fallen innerhalb den Wendecirkeln,kleinere hat man ausserhalb denselben, gemeiniglichsind sie blau, wenn sie abgeschliffen find, alsdannschön violet, in Ostindien öfters mit einer grauen,so wie in der Nordsee mit einer schwarzblaucn Hautüberzogen. In mittelländischen Meere findetman solche, die bey der Politur schön grün, und beyMarseille, die nach der Bearbeitung hochroth, rosen-roch, leberfärblg, oder auch gestrahlt sind. Siehangen sich zwar durch Fasern an allerhand Körperan, und wachsen auch wohl daran feste, jedoch kön-nen sie sich auch vermittelst eines Händchens, dassie bis zwey Zoll lang ausstrecken können, von derStelle fortbringen, siehe die Abbildung einer algie-rischen Mießmuschel 'l ab. XIII. 6 §. 4 . und ebendieses Händchen dienet ihnen auch, ihre Fasern ,uspinnen, da sie in selbigen eine zähe Feuchtigkeitformiren. Einige nennen dieses Händchen die Zun-ge. Matt hält davor, daß es Männchen unter ihnengebe, die durch Aussprützung eines milchichten Saftesdie andern befruchten. Soviel ist aber richtig, daß die
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