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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
335
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ZI5. Geschlecht. Mießniuschel

Bruch in der Mutter ihr Leben erhalt, und folglichvon diesen Geschöpfen lebendige Jungen zur Weltgebracht werden. Sie sind zuweilen von giftigeroder schädlicher Beschaffenheit, indem es solche giebt,die ein Würgen und Aengstlichkcit verursachen.Dahingegen aber, werden sie auch in andern Fällenals eine Arzcney angesehen, und die Schaale al-eln Pulver gebraucht.

Knorr, I V. Tbeil, l'ab. XV.*,* fix. l. 2.

254. Die magellanische Muschel kly-

rilus un«-u!uu8.

Die Schaale Ist glatt, einigermaßen krumm.Mit dem hintern Rand gebogen, und har das Schloßam Ende mit zwey Zähuchcn besitzt. Legt man diezwei) Schaalcn neben einander, so Machen sie dieFigur ein s gespaltenen Hufes. Dieses thun zwardie andern auch, aber dann kommt das Schloßen,de aneinander zu liegen, da solches bey gegenwarti»ger Art in dem Zustande von einander abweicht.Sie kommt aus der magellanifchen Meerenge,ist neu, und in den Cabinetten noch rar, doch mattfindet auch solche, die ihr verwandt sind, theils grün,rheilö blau, am Vorgebürge der guten Hofsnung und im mittclländiftken Meer.

Knorr, IV. Theil, lab XV.".* üx. 4. 5.

2ZZ Diegeribbte M'eßmuschet. Klzmlus

biclens.

^ie hat, wie die vorige Art, am Schloßezwey Zähnchen, wie die linneiscfte Benennung an,deutet. Da aber die Schaale erhaben gestreift ist,so nennen wir sie die geribbte. Sie ist auch etwaskrumm, und am hintern Rande umgebogen. Einesehr große Art kommt aus der magellaniftdenMeerenge, und ist sehr rar. Eine kleine Art aber

ist

c.

Bäucht,

S«.

254 -

Magel,

taniscbe

Muschel

Ilnga-

latur.

^.255.

Geripp»

te.

Liäenr.