22O Sechste Cl. Ils.Ordn. Conchylien.
P«r?en« 29. Die Perlenmuschel. kryL MAi-ZÄritifers.
Mischel. Die Bauart dieser Muschel kommt fast mit dervorizen Art überein, nur ist fie sehr schwer und
oval, haben den vornehmsten Zahn des Schlosses ge«k r der, und den Seitenzahn in die Lange gcdehnet,Meg gen sich in der andern Schaale ein zwiefachesZahnchen d,findet Ihr Aufenthalt ist in den Flüs«se:- und süssen Wassirn, weil sie nichts salziges ansich haben, das die Farben verderben könnte. Manhat hiehex allerdings verschiedene Abweichungen zurechnen, welche sowohl in der Größe, als auch in derDicke und Farbe der Schaale verschieden sind. Manhat dergleichen von einem Zoll lang und einemhalben Zoll breit, bis vier Zoll lang und diitthalbZoll breit. Alle sind sie mehr oder minder mit einemP.rleiwMkerglanze inwendig überzogen, der oft insBlaue, Rothe, oder Grüne spielet. Die äussereHaut aber ist nach ihrer Verschiedenheit grünlich,braun, oder auch schwarz und rauh. Diejenigen,welche von mittlerer Größe sind, haben die dickstenSchaaken, aber die ganz Großen sind ausserordentlichdünnschaalig, und werden oft in sandigen Weihernund Sümpfen Deutschlands gefunden, von denandern Verschiedenheiten kommen allerhand Abwci«chungen in Engelland, Frankreich und andernGraenden vor, und öfters führen sie grießarkigePerlen bcy sich. Durchgängig findet man fie amSchloß abgeschabt oder verwittert und durchfressen.Die Ursache ist, daß das Thier im Sande liegend,sich oft drehet und wendet, um sich umzuwerfen,daher denn das Schloß nach und nach venv>rert,und abnutzet, zumal sie, wenn sie auch in den nassenSand hinein kriechen, mehrenkheils mit dem Schloßezu Tage stecken bleiben, da denn die Sonne die äusse«re Haut springend macht.
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