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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
219
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ZOZ. Geschlecht. Klaffmuscheln. 219

jwey nebeneinander stehende runde Löcher im Sandeverräth.

Die Schaale ist eyrund, hinten abgerundet,hat einen vorwärts gestreckten runden Zahn amSchloße der einen Schaale, welcher mit einem Sei-tenzähnchen begleitet wird, der sich nach dem gegen»über stehenden Grübchen der andern Schaale richtet.

Sie werden fast so groß wie ein Gänseey, und findauch weiß

Betreffend ihre Art sich im Sande zu vergra»ben, so nimmt man wahr, daß sie, wenn sie obenauf dem Sande liegen, anfangen zu klaffen, ihrFüßchen allenthalben herauszustrecken, und sich durchAnhalten im Sande in die Höhe zu welzen, daß siemit klaffender Schaale und in die Höhe gekehrtemSchloße auf dem Sande stehen. Wenn dieses ge,schehen ist, machen sie ihr Füßchen spitzig, und boh»ren eine runde Oefnung, geben alsdann dem Füßchen(dergleichen an der pholade l^b.X. io. zwi-schen den Schaalen auch zu sehen ist,) eine breitekeilförmige Gestalt, und machen die Oefnung breit,endlich wird aus dem Füßchen eine Schaufel, wo»durch der Sand weggeräumet wird, bis das Thiertief genug darinne steckt; und da sie das Wasseretliche Schuh hoch spritzen können, so scheinen die,in dem über ihnen zusammen gefallenen Sande befind-liche Löcher dadurch immer gemacht, und im Standeerhai^.n zu werden, denn sie liegen mehrentheilS einbis zwcy Schuh senkrecht unter diesen Löchern. DieSchlammuscheln, die man am holländischenStrande findet, gehören vermuthlich auch hleher.

28 Die Mahlermuschel, piÄorum.

2g.

Diejenigen Muscheln, welche durchgängig in Mablc*den Farbenkastchen mit Farben angefüllet, verkauft muschel.werden, machen jetzige Art aus. Sie sind länglich.

oval,