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1 ZQZ. Geschlecht. Klaffmuscheln. 22!
itz dickschaalig, vollkommen Perlenmutkerartig, und^ äusserlich mit einer ganz schwarzen, oder schwär zbrau.
um Rinde überzogen. Vornehw sind die Schaalen^ schmal und plattgedruckk, hinten nach dein Schloßetz zu sehr dickbäuchig, an Heyden Enden abgerundet.» 1 ,'r Das'Schloß hat einen kegelarcigm Zahn, und der!«y Wirbel ist auffenher gemeiniglich von der schwarzench Schaale entblößt. Diese Art hält sich in Flüssend.» und Bächen auf, liebet ein reines kaltes Master aufltz, einem fand- oder thonartigen Boden, und ist gernein den Thälcrn, wo sich die Flüsse sogleich aus denEs, Felsen und Bergen frisch Herabstürzen. Wenn die-ros> Querringe auf der Schaale die Jahrgänge ih^eSe jß Wachsthums anzeigen, so sollen sie, wie etliche glau»^ ben, wohl hundert Jahre alt werden können. Diegewöhnlichsten sind fünf bis sechs Zell, von einem^ ^ Ende zum andern lang, und drey quere Finger vom^ Schloße, das fast in der Mitte stehet, dis zum nach,st?« Rande breit. Man hat sie in p!otvv.gen,Schweden, Lapland, E gelland, LufUnd,' ^ Polen, Böhmen, Schlesien, Deur,ch.ond,n s Dotgrland, ja fast in- den meisten europäischen,,. besonders nach Norden zu gelegenen Staaten.. und^ man hat ihrer in Schweden gefunden, die eineM Elle lang, ""d eine vollständige Mannshand
, O breit waren. Das Thier sitzt an jeder Schaale mit
' einer starken Senne in der Mitten fest, durch deren
7,^ Einziehung sich die Schaase so schließt, daß man sie
2 aufbringen kann. Ihre meiste Merkwürdig,L ^ ^ber bestehet in den schönen perlen die sie füh-
ren, daher sie auch in den angeführten Ländern über,M all gehegek werden, und an verschiedenen Orten rref,liche Perlenfifchercyen abgeben.
: - Perlen die sie führen, sind oft so schön,
^zsl! daß ße den <Dllenmllscbcn nicht allein gar mchtKnachgeben, sondern sie auch wohl übertreffen, und manp., hat genug europäische Perlen aus den Llord-^ ländern