96 Sechste Cl. II.Ordn. Geliederte.
scheinet aus einer Art Wirbelbeinchen, Häutchen undRöhrchen zusammengesetzt zu seyn, an welchen ob-gemeldete fünf weisse Musculn befestiget sind. VomMagen bis zur Schwanzspitze sitzet ein einziger Darman einem Darmfelle in etlichen Windungen. Der-selbe hat ausgedehnet die Lange von fünfviertel Ellen,und die Dicke einer Schwanenspule.
. Dieses Geschöpf lebt vom Seemooß, hält sich
im Wasser aufgerichtet, saugt sich auch zuweilenan, wird aber sehr sparsam von den Fischern aufge-zogen, doch ist es etlichemal in der Nordsee ge-fangen worden^
Z. Die Zitterblase, klolotkuriä rremula.
Hittec- Das Geschöpfe welches hier angeführet wird,blase. hat bündelartige Fühlerchen, den Körper mit War-Ircmu- zen besetzt, die zum Thcil kegelartig, zum Theil cy-lindrisch sind, und wird vom Herrn Bohadsct) we-— gen der wasserschlangenförmigen Gestalt Iiv6ra,von andern Schriftstellern aber Nenwlu marina,v'2'4- Veretellum, und von den
Italienern OWv 6i Nare gencnnet. Eine Ab-bildung dieser Art nach dem Bohadfth ist Dad.IV.
und nach dem Herrn Günnerus 4- zusehen, davon letztere das Thier in einem zusammen-gezogenen Zustande darstellet.
Wenn dieses Geschöpfe lebt, hält es in der Län-ge über einen Schuh, hat eine cylindrische Gestalt,und ist etwas mehr als einen Zoll dick, doch im Tod?krämpfet es sich bis auf acht Zoll kugelförmig zusam-men. Der Rücken ist braun, und an jeder Seitemit vierzehen fleischigen Wärzchen von verschiedenerGröße besetzt, deren Spitzchen weiß sind, und einenweißlichen Schleim von sich geben. Der Bauch istweißlich, und dicht? mit köcherartigen weissen Füh-lerchen