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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
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Seite
95
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2YO. Geschlecht. Seeblasen. 95

thut, ist rund, mit zehn ästigen und blätterigenFüh. 1l-.IV.lerchen qezieret, in deren Mitte sich ein saugerarti-"L-ges Maul befindet, womit sich das Geschöpfe anFische und andere Körper ansaugtt, sonst aber durchdas bewegte Wasser hin- und hergeschleudert wird,oder niedersinkt. Hinter dem Kopfe stehet man dreyOefnungen dichte beyeinander, und eine an der Seite,welche mehr abgesondert stehet. Man fischet dieseGeschöpfe in der Nordsee auf, und ihre Abbildung 'ist lab. IV. 6§. t. zu sehen.

2. Das Seegespenst, klolotkuriapk^mopus.

Die wunderliche Gestalt dieses Geschöpfs, da- 2 .von lad. IV. r. eine Abbildung gegeben ist, Seege,hat obige Benennungen veranlasset, denn es stehet Aenst.einem schwimmenden Vogel ohne Kopf mit einem ^langen haarigen Halskragen und aufgerichtetemSchwänze ähnlich. Die größten sind, ohne Kopf i-.ivund Schwanzende, etwa drey quere Finger breit lang, 6§.r.'und reichlich halb so breit. Der Körper ist läng,lichrund, unten platt, und mit drey Reihen Wärz,chen oder Knöpfchm versehen, der Farbe nach schwärz,lich grau, am Halse blaßroth mit rochen Puncten,am Maule aber mit zehen dunkelrothen Flecken ge,zieret. Die Haut ist wie Pergament, inwendigglänzend weiß mir feinen Strichen. Unter der Hautliegen von der Schnautze bis zur Schwanzspitzc fünfweisse Musculn. Der Schwanz ist kegelförmig,rauh, und gleichsam schuppig. Aehnliche Bewand,niß hat cs mir dem Halse, der am Ende mir Fühler,chen besetzt ist, die ästig sind, und sich zurücke ziehenkönnen.

Die Kehle ist mit dem Magen ein gleichweitl,ger häutiger Köcher, der bis zu Ende des Halsesgehet, und in einer Scheide steckt. Diese Scheide

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