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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
78
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78 Sechste Cl. Il.Ordn. Gegliederte.

Gestalt. Der Kopf ist.rund und platt/ und hat ein«scharfe Schnautze mit zwey kurzen spitzigen Fühihor«ncrchen / und zweyen an den Seiten hervorragendenAugen. Der Körper hat drey und zwanzig Ringe,die nach hinten zu kleiner werden Jeder Ring hatan den Seiten eine kegelförmige abqestutzte und ge«zähnelte Spitze, aus welchen soviel Haarbüschel her»vortreten, die untenher noch eine hervorragendeFaser haben, und dieses verursacht, daß das Ge«schöpfe unter dem Vergrößerungsglase einem Viel«fuß ähnlich stehet, denn die natürliche Größe erreichtnoch keinen SechStclszoll, und der Körper ist durch,sichtig.

2. Das Wasserälchen. ^erel8 lacuüris.

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r. Die wasserälcken, sonst auch VVasser» 7

Wasser« schlangen, oder pfeilrausendbeine, (iVlillepiecis ..

alchen. g «wch dem Reaumur) genannt, welche in

den süssen Wassern gefunden werden, und den Po«lypen der süssen Wasser zur Nahrung gereichen, sindhier der Gegenstand unserer Betrachtung.

Es halten sich nämlich diese Thierchen, die nichtdicker als eine Saubürste, länglich und durchsichtigsind, in sehr großer Menge in dem schlämm« oderthonartigcn Moraste der süssen Wasser auf, und ha«den unter dem Vergrößerungsglase folgende Gestalt: ^

Der Körper bestehet aus Mehr als hundert ring« «förmigen Gelenken. Man nimmt einen durchsichti» !, gen Kopf wahr, und der Schwanz ist ziemlich lang. «Der Kopf ist spitzig, (und wie der Rirrer angiebt, «!mit einer hervortretcnden Zunge oder Schnautze ver« >sehen,) an den Seiten desselben zeigen sich ein paarhervorragende Kügelchen wie Augen. Der Körper !jhat an den Seiten einen warzigen und gerunzelten >Saum, ist oben gewölbet, und gleichsam mit einer