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Sechster Theil : Erster Band (1775) Von den Würmern : nebst neunzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
79
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286.Geschlecht. Seetauftndbeme. 79

glänzenden Haut überzogen. Die Seitenbürstchettzeigen sich wie Füße, und bestehen aus zusammen»gesetzten Härchen, jedes Bürstchen stehet auf einemWärzchen, und dergleichen befinden sich an jedemRinge zur jeden Seite eines, nur sind die Bürstchennach vorne zu voller als hinten, da das Thierchen -durchgängig mit dem Vörderkhcile zur Hclfte imSchlamme steckt, um Nahrung zu saugen.

Vom Kopfe bis zum Schwänze gehet ein wurm»förmiges Gefäße, welches wohl für den Magen undDarm zu halten ist, zu jeder Seite desselben aberzeigen sich noch ein paar halbdurchsichtige rothe Ge,säße, die sich in gewisse Ringe erweitern und zusam»men ziehen, um den rochen Saft von dem einenRinge in den andern zu führen. Inzwischen ist esbesonders, daß diese Geschöpfe nach Art der Polypendoch fortleben, wenn man sie gleich zerschneidet, undsich stark vermehre«.

Rösel Jnsect. III. Theil lad. 79. l.

I^b.78. 16.17.

Schäfer von Wasseralchen, lab.z.i. r. z«

z. Der Bartwurm. I§erei8 cirrota.

Diesen Wurm trist matt auf den Klippen lnNorwegen an. Das Maul hak lange Fühler, Bart»und der Kopf ist an jeder Seite mit zehen Bärtchen wurm,besetzt. Der Körper ist roch, wurmartig, mit fünf» Lirroüi.und sechzig Ringen oder Einschnitten; an jeder Seiteaber mit zwey Reihen Bürstchen, statt der Füße,versehen. Eine besondere Eigenschaft dieser See»tausendbcine ist diese, daß sie einen rochen Saft aus»speyen, und das Wasser dadurch roth färben. Ver»muthlich dienen sie den Heringen zur Nahrung.

4. Der