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Sechster Theil : Zweyter Band (1775) Von den Corallen : mit achtzehn Kupfertafeln
Entstehung
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752
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752 Sechste Cl. V.Ordn. Thierpflanzen.

schiedenheiten vielleicht cinmahl bcy rechten Ken-nern in Natura gesehen haben.

Gcschl. Was nun die Geschlechtskennzeichen betrift,Kenn- so sind selbige nach dem Ritter kürzlich diese: Derreichen. Stamm ist angewurzelt, hornartig, ununterbro-chen, ästig, mit einem breiten Fuß versehen, undmit einer Rinde überzogen. Die Blüthen aberbestehen in Polypen, die an der Oberfläche derSeiten allenthalben aus gewissen Poris der Rindehervor kommen. Es giebt in diesem Geschlechtfolgende scchözchn Hauprartcn.

i. Die Seereseda. OorZonm lepackiera.

Dieses Horngewächse hat vom Grunde aufSec- gabelförmige braune Acste, und ist mit gclblich-rcteda. Geissen glockenförmigen, umgcbogenen, und übcr-Mers. einander liegenden Blüthen oder Knöpfchen der so-genannten Polypcnrinde bis an die äußerste Spikedick besetzt.

Der Herr Pallas, bey dem diese Art unterden Hornrsewächsen unter Uo. izi. die letzte ist,sagt, daß sie weit ausgebrcitet, oft einige Schuhhoch scy, und ein hartes blasses Holz habe. DieRinde ist weiß, und bestehet aus dicht aneinander-liegenden, krummen, cellenartigcn, und etwas ein-förmigen Knöpfchen, welche die Gestalt eines Kel-ches haben, und mit eckigen Schiefern aufeinanderschließen. Da nun Llusius solche mit den Saamen-gcfäßchen der Reseda vergleicht, so ist obige Be-nennung entstanden. Poncoppidan hingegen,verglich dieses Gewächse mit dem I^ussro, undHerr Baster findet eine Ähnlichkeit zwischen die-sen Knospen und den Saamcnknöpfchen der Ra-dieschen. Er sagt nämlich, sie scyen kegelartig,mit der Spitze an den Ast befestiget, und bestehen

aus