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Sechster Theil : Zweyter Band (1775) Von den Corallen : mit achtzehn Kupfertafeln
Entstehung
Seite
751
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^ ^4I,G-schl-cht. Homcorakle. 751

Scbuhe. Alle sind in ihrem Naturstande mit ihrereiacnartigcn Rinde umgeben, welche man die Po-ch» lnpenrindc zu nennen pfleget, zuweilen aber zeiget>«A sich eine Incrustation an selb,gen, auch soll man sie> d«. wobl ohne Rinde au- dem Meere hervorgczogen,haben, jedoch scheinet dieser letztere Umstand nochN i nicht zu bestimmen, ob es auch Horncoralle gebe,L? die von Natur gar keine Rmde haben, mdem sie^ durch einen Zufall kann herunter gebröckelt seyn.

lschü? Der Herr Pallas inzwischen macht einen Un,Sch terschicd zwischen OorZoniu und"d ^ (welche der Ritter alle untereinander in gegenwär-tig ii liges Geschlecht gesetzt hat,) die OorAOML näm-D« lich, sagt der Herr Pallas, habe eine kalchartige«t Rinde, die hingegen eine schleimige,

mH welche in die Fäulnis gehe, und diese kommen! N« dann wohl ohne Rinde aus dem Meere, oder inn im den Cabinetten zum Vorschein.

Unter dem Wasser find alle Horncoralle bieg-^ sam, sie wachsen gerade in die Höhe, und schwan-W k Ecn mit den Wasserwellen hin und her; ausser dem«M Wasser aber werden sie hart. Man kann sie aberwieder in Wasser erweichen, und hernach in einer>n N? selbst beliebigen Stellung wieder trocknen lassen,M; ^er alsdann leidet die Polypenrinde, an der so vielei«» gelegt ist, und welche das rarste und merkwür-W» digste an diesen Seegewächsen ist, noth; welchesW wir denjenigen Liebhabern besonders empfehlen,die sonst die betrübte Gewohnheit haben, die Hörn-et coralle so fleißig zu putzen, oder wie sie sagen, denMt Seeschlamm herunter zu waschen, oder die aufBk ^n vorzüglich lächerlichen Einfall gerathen, diej. L geputzte und rindenlose Horncoralle mit Farben an-M ^ lassen, um auch weisse, gelbe, braune,

.1. jik Mue, violetfärbige oder dergleichen Exemplare in^ lhrcn Putzkabinettcn zu haben, weil sie diese Ver»

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