g.
Mkk!
L,«
llllkL.' AOÄ0^ckrk
stMfl 8
Mmr
!l «!!««
>b«k
-jdilk
«D
°l,«s
rD
jO
Z4i. Geschlecht. Horncoralle. 749
lypenblüthen zum VorAem kommt, d,c sich selberöffnen und schliesscn, Bewegung und Gefühl ha-ben, die hcrbcyschwimmende Nahrung versammlen,und durch den Mund einsaugcn.
Der Herr Pallas gicbt an, daß der ersteAnfang der Horncoralle ein Wärzchen sey, wel-ches sich auf den Klippen unter dem Wasser imMeere, oder auch an andere feste Körper auöbrei-te, und zuerst in einer blossen Rinde bestehe, (diebcrnach die ganze Horncoralle umgiebt und bedeckt,)sodann einen hornartigen Schiefer hervor bringe,aus dessen Mittelpunct sich nach und nach der künf-tige Stamm bilde, der entweder nur einfach undgerade fortgche, oder sich, nach Beschaffenheit derArt, in Acste zcrthcile und auöbreite.
Er behauptet ferner, daß in diesen Seegc-wächsen allerdings ein pflanzenartigcs Wachsenstatt habe, da die Dicke des Stammes und derAcste verhältnismäßig bis zur dünnsten Spitze ab-nimmt , obgleich die Wurzel nicht zur Nahrungdieser Pflanze geschickt ist, welche vielmehr durchdie Oefnungcn in der Rinde und zwar durch diePolypen vor sich gehe.
Es soll also, nach dem Ritter vsn Linne undHerrn Pallas, würklich ein pflanzenartigcs Wach-sen in den Horncoralle« statt haben, und das Marknur allein animalisch seyn. Diesem aber wider-spricht der Herr Ellis ganz, welcher durchaus will,daß das ganze Horncorall animalisch sey, und nichtbloß das Mark. Er sagt nämlich, das ganze horn-artige Bestandwescn der Coralle bestehe aus nichtsals aus Köchern, die durch ihre Leimigkeit anein-ander geküttet, keineswegeö aber durch Querfasern,wie in den Pflanzen sonst statt hat, miteinanderverbunden wären, als welche er niemahlcn, auch
mit